408 - Das Facelift ist eine gelungene Sache
Der Peugeot 408 sei ein echtes Vollwertauto. Er biete ordentlich Platz im Fond - selbst für Erwachsene - und einen durch die Klappe sehr gut nutzbaren Kofferraum mit 415 Litern Fassungsvermögen. „Unter den drei verfügbaren Antriebskonzepten sollte für jeden etwas Passendes dabei sein“, urteilt „auto, motor und sport“ (Ausgabe 10/2026) nach einem Fahrtest.
Den 408, der seit 2022 auf dem Markt sei, habe Peugeot nun mit dem großen Facelift-Besteck angefasst: Grill und Stoßfänger seien neu designt worden, dazu komme eine Leuchtengrafik inklusive der drei Löwenkrallen. Letztere fänden sich auch am Heck wieder, wo nun auch der Peugeot-Schriftzug illuminiert sei.
„Antriebsseitig setzt Peugeot weiterhin auf Vielfalt für die Kunden. Neben dem Vollhybrid, der mit 145 PS nun neun mehr leistet als bislang, gibt es den rein elektrischen E-408. Bei ihm ändert sich technisch erst mal gar nichts: 157 PS Leistung, 456 Kilometer WLTP-Reichweite. In der Praxis eher 100 weniger. Wir sind mit vollem Akku gestartet, und der Bordcomputer zeigte 360 km an“, berichtet das Magazin.
Wegen seiner Vielseitigkeit legte „auto, motor und sport“ den Fokus in diesem Test auf den Plug-in-Hybrid-Antriebsstrag. Er habe mit 240 PS Systemleistung 15 PS zugelegt und sei an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe geflanscht. Der nunmehr 17,2 kW große Akku genüge für bis zu 79 Kilometer rein elektrische Fahrt. Auf der Langstrecke versorge ein 42 Liter fassender Tank den turboaufgeladenen 1,6-Liter-Benziner mit Energie.
„Unbenommen von diesen nicht ganz so aufregenden Daten lässt sich bereits nach den ersten Kilometern feststellen: Wie eine C-Segment-Limousine fährt sich der 408 nicht. Die Positionierung eine halbe Klasse weiter oben wäre gerechtfertigt - zumindest in der von uns gefahrenen Topausstattung GT Exclusive“, heißt es in dem Bericht. Die Materialien im Innenraum gefielen und seien hochwertig verarbeitet.
„auto, motor und sport“ startete den Fahrtest innerorts, wo Temposchwellen und Schlaglöcher warteten. Kommt der 408 damit klar? Und ob! Er federte sauber und komfortabel, aber nie schaukelig. „Da haben die Ingenieure einen feinen Mittelweg aus Komfort und Verbindlichkeit gefunden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass unser top-ausgestatteter Begleiter einen 20-Zoll-Radsatz untergeschnallt hatte. Die Lenkung gefällt in der Grundeinstellung gut: angenehmer Kraftaufwand, passende Übersetzung - nur die Rückmelde-Talente sind verbesserungswürdig.“
Insgesamt mache der 408 viel Freude. Seine Auffrischung sei eine gelungene Sache. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Mai 2026)